Bei diesem Projekt wurde größtmöglicher Wert auf ökologische Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung, Verwendung regionaler Produkte und kurze Transportwege gelegt.
Diese Vorgaben waren Teil der Ausschreibung und wurden durch die Bauleitung überprüft und kontrolliert. Insbesondere die zur Verwendung gekommenen Materialen wurden teilweise vorgegeben und mussten auch durch entsprechend Nachweise bei der Ausführung belegt werden. Es wurden neben dem Nachweis der Herkunft der Materialien auch die Transportwege und die Orte der Weiterverarbeitung (z. B. Sägewerk) durch die Bauleitung überprüft.
Gemäß der Philosophie der Deutschen Naturparke soll die Einrichtung von Naturparks nicht nur dem Umwelt- und Naturschutz, sondern auch der regionalen Wertschöpfung dienen.
Für die Konstruktion wurde wintergeschlagenes Bauholz bauseitig geliefert. Die verwendeten Plattenmaterialien und das Weißtannentäfer stammen ebenfalls aus der Region.
Es wurde ein mustergülitiges Bauwerk in Holzbauweise und Passivhausstandard errichtet. Das Gebäude soll von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und dem Passivhausinstitut (PHI) zertifiziert werden.
Das Erdgeschoss wurde bereits eröffnet, hier befinden sich die Geschäftsstelle des Naturparks Nagelfluhkette, die Geschäftsstelle Kempten/Oberallgäu des Naturschutzbundes Bayern e.V., eine Infotheke mit Gästeinformation und die Regionalvermarktung der Bergkäserei Diepolz. Das Obergeschoss soll im Jahr 2012 eröffnet werden. Dort soll eine moderne Erlebnisausstellung der Umweltbildung dienen.
Eckdaten: - 31 m lang
- 15,46 m breit
- 2-geschossig
| Bauherr: Stadt Immenstadt | Bauleitung: Architekturbüro Dipl.-Ing. Michael Felkner Herr Kuen |
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