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Erweiterung Kläranlage Steinhäule

 
Im Zug der Erweiterung der Kläranlage Steinhäule in Neu-Ulm, wird eine Anlage zur Behandlung des Abwassers mit Aktivhohle erstellt. Die Bauwerke und Kanäle werden auf dem Erweiterungsgelände, welches von dem bestehenden Klärwerksgelände durch eine Straße getrennt ist gebaut.
In einem ersten Abschnitt sollen folgende Bauwerke errichtet werden.
  • Anschlussinstallationskanal von den bestehenden Denitrifikationsbecken zum Kontaktreaktor
  • Kontaktreaktor mit 6 quadratischen Kammern mit einer Seitenlänge von 16,5 m  und dem dazugehörigem Installationskanal
  • Doppelschneckenpumpenwerk (2x3 Schnecken)
  • Verbindungsinstallationskanal zwischen Schneckenpumpenwerk und Technikgebäude
  • Installationskanal zur „Messung“
  • Installationskanal zur Filteranlage
  • Technikgebäude bestehend aus Untergeschoß, Erdgeschoß und Obergeschoß sowie zwei Fundamentplatten für Stahlsilos mit kreisrunder Auflagerwand
  • Anschlusskanäle
Um dies zu realisieren wurde eine Baugrube mit einer Länge von 110 m, einer Breite von 50 m und einer Tiefe von 4,5 m ausgehoben. Für die Baugrubensicherung wurde ein rückverankerter Bohrpfahlverbau mit Kopfbalken erstellt. Der Bohrpfahlverbau besteht aus mehr als 600 Bohrpfählen, die 6m in den Boden ragen. Unter der Baugrubensohle wurde ein Drainagesystem erstellt um das bestehende Grundwasser abzuleiten.
Die Bauzeit wurde für ein Jahr und zwei Monate angesetzt.
Begonnen wurde mit dem Bau des Kontaktreaktors und dem Installationskanal „Messung“.
Parallel, jedoch zeitlich um zwei Monate versetzt werden das Schneckenpumpenwerk und das Technikgebäude erstellt.
Um diesen Zeitplan einzuhalten wurden vier Kräne aufgestellt, die unter anderem dafür sorgen dass die ca. 13500 m³ Beton und ca. 1000 t Stahl alle Bereich der Baustelle erreichen können.
 
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