Kanalsanierung

Kanalsanierungen erfordern High-Tech-Equipment und Know-how. Je nach Art, Lage und Umfang des Schadens verfügen wir über unterschiedliche Sanierungstechniken:

    Kurz-Liner-Sanierung

    Bei diesem Verfahren wird punktuell, kostengünstig und ohne aufwendige Erdarbeiten saniert. Nach der Reinigung des Kanals mit Hochdruck wird der Schaden mit der TV-Anlage untersucht, dann mittels eines Fräsroboters die Wandung angerauht und für die Sanierung vorbereitet. Über einen Schacht wird ein rundum expandierter Schlauchträger, umhüllt von einem mit Harz imprägnierten Gewebeschlauch, eingezogen und unter TV-Beobachtung positioniert. Der Gewebeschlauch wird mit steuerbarem Druck an die Wandung des defekten Rohres gepresst, dadurch dringt das Harz in die Schadstelle ein. Das nun statisch selbsttragende System bildet zusammen mit Rohrinnenwand, Harz und Schlauchträger eine kraftschlüssige Verbindung. Abschließend wird durch die TV-Anlage nochmals untersucht, eingemessen und dokumentiert.

      Folgende Schäden können mit diesem Verfahren saniert werden:

      • Risse und Scherbenbildungen
      • Undichte Rohrverbindungen
      • Rohrversätze
      • Wurzelwucherungen
      • Schäden durch Korrosion
      • Verschließen von nicht mehr benötigten Zuläufen

       

      Fäsroboter

      Der Einsatz von Fräsrobotern wird notwendig für die professionelle Kanalsanierung im nicht begehbaren Bereich (DN 150 - DN 600). Es entstehen keine teuren Straßenaufbrüche und keinerlei Verkehrsbehinderungen. Die Arbeiten können witterungs- und saisonunabhängig und ohne große Störung des gesamten Kanalbetriebes durchgeführt werden. Eine Kombination mit mehreren Sanierungssystemen erzielt ein sehr interessantes Preisgefüge.

      Einsatzgebiete:

      • Einragende Stutzen
      • Wurzeleinwüchse und Ablagerungen
      • Inlineröffnungen / Seitenanschlüsse
      • Blasen setzen
      • Beseitigung von Hindernissen im Kanal

      Einlaufsanierung mit System Hächler EL 300/600

      Mit diesem System bieten wir Ihnen eine dauerhafte und kostengünstige Lösung für eine fachgerechte Sanierung von schadhaften Stutzen im Anschlussbereich. Der zum Einsatz kommende Ergelit Faserzement hat eine DIBT-Zulassung.

      Bei diesem Verfahren wird der faserarmierte Mikrobeton vom Bedienfahrzeug aus mit einem Materialschlauch über eine Entfernung bis zu 60 Metern eingepresst. Dadurch können nahezu unbegrenzte Materialmengen zur Schadstelle befördert werden.

      Einsatzgebiete:

      • Ausgebrochene Stutzen
      • Risse im Stutzenbereich
      • Zurückliegende Stutzen
      • Wasserin- oder exfiltration
      • Anbindung von Inlinern und Kurzlinern

      Bildergalerie

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